Redaktion

13
Nov
2020

Aufgabe

Die Erhöhung der Reichweite und der Bekanntheit des Hamburger Umweltzentrums auf Gut Karlshöhe standen 2019 im Fokus der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Hamburger Klimaschutzstiftung.

Dabei wurden die inhaltlichen und finanziellen Schwerpunkte in Richtung Social Media, Online-Werbung und Tourismus-Marketing verschoben – zu Lasten von Printmaßnahmen samt Verteilung im Stadtgebiet. Das wichtigste Ziel im Rahmen dieser Entscheidung "Pro Online" war eine präzisere Adressierung der sehr heterogenen Zielgruppen von Gut Karlshöhe.

> Download »Kommunikation Hamburger Klimaschutzstiftung 2019« (PDF, 9,9 MB)

13
Nov
2020

Verbot fossiler Brennstoffe

Irischer Staatsfonds verzichtet auf Investitionen in fossile Brennstoffe; Facebook-Beitrag für Freeduce; Reichweite: 10.997 Personen; 533 Interaktionen;

Das Irische Parlament hat beschlossen, dem Irischen Staatsfonds Investitionen in Öl, Kohle und Gas zu untersagen. Der „Ireland Strategic Investment Fund“ umfasst ein Kapital von rund acht Milliarden Euro.

Der irische Abgeordnete Thomas Pringle fand deutliche Worte, als er den Gesetzentwurf zur Abstimmung einbrachte: „Dieses Prinzip der ethischen Finanzierung ist eine Botschaft an bestimmte globale Unternehmen, dass ihre ständige Beeinflussung der Klimaforschung, ihr Leugnen der Existenz des Klimawandels und ihre kontroverse Lobbyarbeit bei Politikern auf der ganzen Welt nicht länger toleriert werden.“

Pringle weiter: „Wir können ihr Handeln nicht akzeptieren, während Millionen von armen Menschen in unterentwickelten Ländern die Hauptlast des Klimawandels tragen und Hungersnöte, Massenauswanderungen und innere Unruhen ertragen müssen.“

Eine Haltung, die sich auch in anderen europäischen Ländern durchsetzt. Der größte Staatsfond der Welt aus Norwegen will sich aus Kohle-
Investitionen zurückziehen. Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2017/01/28/irland-will-kein-geld-meh_n_14456924.html

#Klimawandel #Kohleausstieg #greenenergy #ethicinvestment #freeduce

Foto: rbb|24

09
Nov
2020

Aufgabe

Mit dem #moinzukunft Hamburger Klimafonds werden gemeinnützige Hamburger Initiativen und Projekte unterstützt, die das Bewusstsein für die globalen und lokalen Auswirkungen des Klimawandels schärfen.

> Download Kurzübersicht »Presse- und ÖA #moinzukunft Hamburger Klimafonds« (PDF, 5,8 MB)

Fördermittel

Damit Ideen und Engagement nicht am Geld scheitern, stehen 450.000 Euro für Klimaschutz-Projekte bis Ende 2020 bereit.

Resultat

Ergebnisse 2019/2020: Über 200 Förderanfragen wurden bearbeitet, von knapp 100 vollständigen Förderanträgen wurden 45 positiv beschieden und mit rund 450.000 Euro gefördert.

Kunde

Der #moinzukunft Hamburger Klimafonds ist ein Projekt der Hamburger Klimaschutzstiftung und der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA).

09
Nov
2020

Facebook-Beitrag für Freeduce

EU-Kommission plant Verbot von Neonicotinoiden: Reichweite: 39.839 Personen, 2.730 Interaktionen;

Bienensterben: Die Europäische Kommission plant ein Totalverbot von Neonicotinoiden, berichtet der britische „Guardian“. Umwelt- und Imkerverbände begrüßen den Vorstoß – die Industrielobby läuft Sturm gegen das Vorhaben.

„Angesichts der erdrückenden wissenschaftlichen Beweislast Hunderter Studien, die eine Gefährdung für Honig- und Wildbienen, andere Insekten und weitere Tiergruppen belegen, müssen die Neonicotinoide vom Markt.“, so Martin Häusling, Agrarexperte der Grünen im Europäischen Parlament.

Noch ist es nur ein Arbeitspapier, „aber das ist die Richtung, die wir gehen wollen“, so ein Sprecher. Von den Mitteln gehe ein „hohes Risiko für Bienen“ aus.

#Bayer und #Syngenta klagen derzeit vor dem Europäischen Gerichtshof um die Wiederzulassung ihrer Mittel. „Wir lehnen den aktuellen Vorschlag der Europäischen Kommission entschieden ab.“, so ein Bayer-Sprecher.

Den Konzernen geht es wieder einmal vor allem um Profit. Mit der Androhung von Schadensersatz in Milliardenhöhe wegen vermeintlich entgangener Einnahmen hoffen sie, genug Druck für eine Wiederzulassung zu erzeugen. Politik und Verbraucher sollten dafür sorgen, dass dies nicht gelingt.

Hintergrund: Neonicotinoide werden als Beizmittel für Saatgut eingesetzt, aber auch als Spritzmittel während der Wachstumsphase von Feldfrüchten. Die Wirkstoffe des Nervengiftes machen Bienen und andere Insekten orientierungslos und führen bei Überdosierung zum sofortigen Tod. Nun soll ihr Einsatz EU-weit verboten werden.

„EU will Bienen besser schützen“: Kompletter
Artikel in der SZ vom 24. März 2017 (…leider nur im Bezahlbereich) http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/landwirtschaft-eu-will-bienen-besser-schuetzen-1.3434773?reduced=true

„EU will Bienen besser schützen“: FAZ vom 23. März 2017 http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/umweltschutz-eu-will-bienen-besser-schuetzen-14940274.html

09
Nov
2020

Das Schweigen der Politik

Facebook-Beitrag zum Glyphosat-Zulassungsverfahren für Freeduce; Reichweite: 66.210 Personen; 6.512 Interaktionen;

Vor aller Augen vollzieht sich eine ökologische Katastrophe. Die Insekten sterben. Die deutsche Regierung – schweigt. Das ist beschämend.

Der am 18.10.2017 in der in der Fachzeitschrift „PLoS One“ 
dokumentierte Rückgang der Insekten-Population um 76% hat ein großes Medien-Echo ausgelöst und gibt der aktuellen Kampagne gegen die Wiederzulassung des Ackergiftes Glyphosat durch die EU-Kommission Auftrieb. Lasst uns mithelfen, den öffentlichen Druck auf die Regierung zu erhöhen: 
https://www.campact.de/glyphosat/jamaika-appell/

+++ Die nächste Woche ist ein wichtiger Moment, sich für 
ein Verbot von Pestiziden wie Glyphosat einzusetzen, die 
zu einem wesentlichen Teil für das Insektensterben mitver
antwortlich sind.

Der erste Anlauf von Bayer und Monsanto für eine Wiederzulassung für 10 Jahre ist gerade am öffentlichen Widerstand und den Gegenstimmen mehrerer EU-Mitgliedsländer gescheitert! Deutschland hat sich bisher enthalten.

Am 9. November wird die EU-Kommission erneut versuchen, eine Wiederzulassung von Glyphosat durchzusetzen – diesmal für weitere 5 Jahre. Umweltverbände und Verbraucherschutz-
Organisationen kämpfen dagegen und machen öffentlich Druck für ein klares NEIN Deutschlands zu Glyphosat.

Kein Jamaika mit Glyphosat! Unterstütze den Campact 
Jamaika-Appell: Schon 280.000 Unterschriften: 
https://www.campact.de/glyphosat/jamaika-appell/

Hintergrund Insektensterben und Glyphosat-
Zulassungsverfahren:
Zeit Online, 25.10.2017: „Lebt wohl“
http://www.zeit.de/2017/44/insekten-daten-forschung-massnahmen/komplettansicht

SZ, 24.09.2017: „Wenn Monsanto die Risiken einfach selbst 
bewertet“; Die Kritik am Glyphosat-Bericht des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung wächst: Ganze Passagen wurden von der Industrie übernommen.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/glyphosat-wenn-monsanto-die-risiken-einfach-selbst-bewertet-1.3678432

GLOBAL 2000: Report „Gekaufte Wissenschaft“ und ihr Einfluss auf das Zulassungsverfahren von Glyphosat
https://www.global2000.at/presse/global-2000-report-gekaufte-wissenschaft-und-ihr-einfluss-auf-das-zulassungsverfahren-von