Bedingungsloses Grundeinkommen

Aufgabe:

Entwicklung und Umsetzung einer Online-Kampagne zur Einführung des Bedingingungslosen Grundenkommens auf change.org, Facebook und Xing.

Zielsetzung

Realistisches Ziel der Petition und der zugehörigen Kampagne ist es, Aufmerksamkeit für das Thema zu gewinnen - und einen Beitrag zu einer ernsthaft geführten Debatte zum Bedingungslosen Grundeinkommen zu leisten, die inhaltlich über die bisherige oberflächliche und diffamierende Diskussion („Werden dann alle faul sein?“, „Wer soll das bezahlen?“) hinausgeht. Es ist ausdrücklich NICHT Aufgabe der Kampagne, die konkrete Ausgestaltung und Finanzierung des BGE zu behandeln.

Lösung

Das Bedingungslose Grundeinkommen und seine möglichen Zielgruppen werden aus vielen verschiedenen Blickwinkeln und in vielen Facetten gezeigt – um zu verdeutlichen, wie Millionen unterschiedlichster Menschen von dem Thema betroffen sind.

Eine emotionale Ansprache aus der Motivation jeweils einer Zielgruppe steht im Zentrum der Kampagne, gestützt von einer seriösen Faktenbasis mit Links zu spezifischen Studien und Medienberichten. Die Beiträge (insgesamt 20 Motive) werden deutschlandweit in je 10-50 Facebook- und Xing-Gruppen mit einer Reichweite von mehreren Hunderttausend Empfängern geteilt. Darüber hinaus erscheinen sie als regelmäßige Email-Updates Updates an alle Unterzeichner der Petition. Aus Kostengründen kommen Stock-Fotos zum Einsatz.

Resultat

Bisher haben 56.000 Menschen innerhalb eines Monats die Forderung nach einem Bedingungslosen Grundeinkommen bei change.org unterzeichnet. In Facebook-Foren wird das Thema von vielen Menschen teilweise kontrovers diskutiert. Selbst auf Xing werden die Beiträge überdurchschnittlich kommentiert. Damit ist das erste Teilziel der Kampagne erreicht.

Hintergrund

Wer braucht das Grundeinkommen? Die Notwendigkeit einer besseren sozialen Grundsicherung betrifft viel mehr Menschen als die 6 Millionen Bezieher von Hartz-4. Pflegende Angehörige, Rentner, Alleinerziehende, Freiberufler, Teilzeitbeschäftigte, Arbeitslose, Studenten, Ehrenamtliche, Leiharbeiter, Mini-Jobber, Wohnungslose, Praktikanten, Solo-Selbständige und viele andere leben an der Grenze zur Armut.

Aber auch ganz andere Gruppen setzen sich ein für das bedingungslose Grundeinkommen: Eltern, die mehr Zeit für ihre Kinder haben wollen. Normal- und Besserverdiener, deren Berufe durch die Digitalisierung ganzer Branchen bedroht sind. Und alle diejenigen, die nicht länger zusehen wollen, wie ihre Nachbarn unter menschenunwürdigem Druck um ihr Überleben kämpfen.

freeduce

Die Initiative freeduce setzt sich ein für das Ende der Ego-Gesellschaft, für ein soziales und solidarisches Zusammenleben - und für ein gerechtes Wirtschaften mit weniger Verbrauch (degrowth).

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